Auch eine alte Schule kann noch in die Schlagzeilen der Presse kommen 
Lesen Sie hier Artikel über die alte Schule, die Turmuhr und wie diese saniert wurde.
Die Artikle sind chronologisch geordnet.
Quelle: Sächsische Zeitung/ Freitaler Ausgabe vom 27. Oktober 1993
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Quohrener WahrzeichenDer kleine Uhrturm der ehemaligen Dorfschule im Ortsteil Quohren der Gemeinde Kreischa hat seit 1973 ausgedient. Das Gebäude wurde inzwischen verkauft, doch - dem Rat seiDank - das Türmchen unter Denkmalschutz gestellt. Durch den Einsatz der Einwohner beider Schulgemeinden (Quohren mit Kleincarsdorf) konnte dieser 1896 ohne jegliche staatliche Mittel errichtet werden. Sollte man nicht rechtzeitig dem Wahrzeichen ein wenig handwerkliche Hilfe ausgedeihen lassen, damit es zu seinem runden Geburtstag 1996 gegenüberseinen neugebauten schönen Nachbarn nicht so traurig absticht?Text und Foto: Gerhard Reichel |
Quelle: Bote vom Wilisch (Kreischa) April 2001 Nr.151
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Die Quohrener Schuluhrbegrüßte mit ihrem ersten Schlag das Jahr 2001. Seitdem zeigt sie, zu des einen Freud, des anderen Leid, vernehmlich alle halben
Stunden die Zeit an. Frau Grimmer dankt noch einmal allen Beteiligten:
Text H.H. - Ortschronistin Gemeinde Kreischa |
Quelle: Sächische Zeitung/ Freitaler Ausgabe vom 7. Januar 2003

Foto: Kerstin Ardelt
Schuluhr schlägt den Einwohnern die Stunde - Tägliches Aufziehen notwendig
Jede halbe Stunde hallt ein Läuten durch Quohren. Während in anderen Orten der Klang von der Kirchturmspitze tönt, zeigt in dem Ortsteil die Uhr auf der ehemaligen Schule die Zeit auch akustisch an.
Auf dem altehrwürdigen Gebäude, in dem die Quohrener bis 1973 das Einmaleins und Abc lernten, thront in einem Turm ein Geläut. Doch lange Zeit schwieg die Uhr. "Ich bin 1975 in das Haus eingezogen. Da ging die Uhr noch, aber dann gab sie ihren Geist auf", erinnert sich Beate Grimmer. Als sie 1993 das Gebäude von der Gemeinde kaufte, stand fest, dass die Uhr samt Turm wieder in neuem Glanz erstrahlen sollte. Doch das Projekt war einfacher gedacht als umgesetzt. Denn der Turm steht unter Denkmalschutz, und so gab es viele Auflagen zu beachten.
Rund 20000 Euro flossen in die Sanierung des Turms samt Uhr. Den Großteil deckten Fördermittel ab, auch die Gemeinde schoss etwas zu. "Da ja auch Eigenleistungen erbracht werden mussten, hat mein Sohn die Zimmererarbeiten erledigt", sagt Frau Grimmer. Nun ist das Haus samt Turm wieder ein Schmuckstück. Für die Quohrenerin stecken in jedem Zimmer Erinnerungen, denn sie selbst ist in diesem Gebäude zur Schule gegangen.
Dass die Uhr auch stets zur richtigen Zeit läutet, dafür sorgt Beate Grimmers Sohn Tino. Jeden Abend zieht er das Turmuhrwerk auf. Und falls er mal im Urlaub ist, erledigt das jemand anderes aus der Familie. Denn an den Klang, einmal zur halben Stunde und mehrmals zur vollen Stunde, haben sich die Quohrener inzwischen gewöhnt.


