Quelle: Bote von Wilisch Oktober 2003 Nr.187
Zum Tag des offenen Denkmals am 14. September 2003 hatte Peter Pechmann in Quohren bei Kreischa,
seine Schmiede für alle offen.
Immer wieder führte er Gäste durch Haus und Werkstatt und fachte mit
dem alten Blasebalg das Schmiedefeuer an. Bis abends um sechs, da war der Denkmaltag zu Ende.
Nicht bei Pechmanns! Noch einmal füllte sich die Werkstatt. Alle waren eingeladen, viele kamen und lauschten
im Schein von Feuer und Kerzen bisher ungehörten exotischen Klängen.
Der Bogen spannte sich von temperamentvollen Geigentönen aus Ungarn und gar reizvollem Klangschalenzauber
vom fernen Nepal und - wer hörte schon einmal das UrAustralische Didgeridoo mit seinen vibrierenden Baßtönen?
Es fällt schwer, das Erlebnis in kurzen Worten zu beschreiben, alle Künstler recht zu würdigen, die so unterschiedliche Farben zu einer Einheit zusammenfügten. Wir danken Peter Pechmann herzlich für sein offenes Haus und allen Musikern für den zauberhaften Abend, dessen Klänge noch immer in uns nachschwingen.
Erika Liebig